Anadurs Labyrinth

Die Tour promotet das Album?

April 16, 2008 · Kommentar schreiben

So oder so ähnlich hab ich es heute im Radio gehört. Irgendein Superstar geht nach Jahrzehnten mal wieder auf Tour, die natürlich schon wieder innerhalb von Minuten inklusive dem neuen Album quasi ausverkauft ist, und in einem Nebensatz erklärt die Radiolady doch gleich das ganze Prinzip der Musikindustrie und warum es eigentlich bereits Tod ist.

Es gibt ja immer mal wieder diese Gassenhauer. Also Lieder die einfach jeder hört und jeder kennt. Eins dieser Lieder ist „Nothing Else Matters“ von Metallica. Damals hieß es, endlich wäre es gelungen die Kraft ihres Livekönnens auf ein Album zu bannen. Was für ein Unsinn. Jeder der mal Metallica live erleben durfte, wird anschließend nie mehr ein Album dieser Band anhören. Es ist und bleibt einfach eine geile Liveband. Oder wie wäre es mit dem Herbert, genau dem Grönemeyer. Ich finde seine neuen Alben wirklich nicht besonders, geschweige den, dass ich sie mir kaufen würden. Aber Live, live ist er wirklich eine Klasse für sich. Wie dieser kleine unförmige Mann mit Halbglatze es schafft ein ganzes Stadion in Ekstase zu versetzen ist einfach unbezahlbar. Und genauso wenig wie ich bei Metallica oder bei Herbert im Leben nicht daran denke auch nur einen Cent für ein Album auszugeben, für einen Liveauftritt lege ich blind auch mal 50€ auf den Tisch und fahre durch halb Deutschland.
Das Web verändert die Welt und die Musikwelt ist nur das erste „Opfer“ dieser Veränderung
Die MusikContentindustrie möchte natürlich diese Veränderung nicht, verliert sie doch sozusagen ihre Gelddruckerei. Erst sollte man sich ein Lied auf LP (Kino) kaufen, dann als MC (VHS); anschließend auf CD (DVD) und heute natürlich als DRM-MP3 (BlueRay) und als Klingelton. Und das nächste Format wartet sicherlich bereits in den Labors. Aber die Kuh wird sich dank des Internets nicht mehr doppelt und dreifach melken lassen. Dabei sind die Menschen durchaus bereit für ihre Unterhaltung immer mehr zu bezahlen.
Was das für die Zukunft von kleinen Bands bedeutet? Geht raus, tourt durch die Clubs, gebt Konzerte und verschenkt eure Lieder. Baut euch eine Fanbase auf und dann werdet ihr vermutlich nicht so reich werden wie Paul McCarthy aber zumindest Radiohead ist sicherlich möglich. Tja und für die Contentindustrie ist die Frage auch recht einfach zu beantworten, wenn man denn in die Vergangenheit schaut.

Entweder die Zeichen der Zeit erkennen oder aber als kleine Silberscheibenherrstellungsindustrie auf Dauer genauso verschwinden wie die Pferdegespanne als Lasttransporte von unseren Straßen verschwunden sind.

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Mein erstes Mal…

April 16, 2008 · Kommentar schreiben

Ich Blog dann auch mal. Aber über was schreibt man so in seinem allerersten Beitrag? Womit fängt man an? Wo soll man Beginnen? Vermutlich wäre es das Beste erstmal das Thema des Blogs zu benennen, aber das ist so ein Problem. Ich habe gar keine Lust mich in eine Netzschublade zu stecken und dann dort nie mehr raus zu kommen. Wenn also mir irgendetwas auf den Teller gelangt wo ich dann denke: “Mein Senf fehlt hier aber unbedingt“, tja dann könnt ihr euch das gerne anlesen oder eben wegklicken. Wobei ich natürlich auf ersteres hoffe, würde es doch meine heimlichen Pläne zur Weltherrschaft deutlich unterstützen… oder so.

Also herzlich Willkommen in meinem Labyrinth, tritt ein und verweile doch einfach ein wenig.

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